The Meaning of Bismillah by Imam Ja'far as-Sâdiq [a.s.]


Bismillahir Rahmanir Rahim.
Meaning in the Name of the Most Merciful and Compassionate God.
Al-Sadiq [alayh's-salâm] said: The letter ba' [of the bismilllah] is the glory of God (baha' allah), the sin ("s"), is the splendour of God (sana' allah), and the mim ("m") is the sovereignty of God, mulk Allah). Allah is the God of all things. al-Rahman pertains to creation in general while al-Rahim specifically applies to the believers.
The bismillah is also considered a prayer in its own right, a source of divine knowledge and healing. It is said to contain, in addition to all the knowledge in the Qur'an itself, all the knowledge of the previous scriptures. It has been seen as a means of salvation and protection.

Imam Ali in der islamischen Gnosis (Teil 3)

Nun gut, gehen wir erstmal weiter. Was sagt der Koran überhaupt dazu? In Sure Nisâ Vers 59 z.B. lesen wir, dass die Gläubigen Gott, Seinen Gesandten (Muhammad) und den Ulu'l-Emr (Befehlshabern) gehorchen soll.

... يَاأَيُّهَا الَّذِينَ ءَامَنُوا أَطِيعُوا اللَّهَ وَأَطِيعُوا الرَّسُولَ وَأُولِي الْأَمْرِ

Wer sind diese Ulu'l-Emir? Hat das eine bestimmte Bedeutung, dass sie ihm Atemzug mit Gott und Seinem Gesandten erwähnt werden?

Nun dazu bedarf es selbstverständlich einer Erläuterung (Tefsir), und wir werden unmissverständlich sehen, dass es sich hierbei um die 12 Imame handelt. Im Sunni-Hadith Buch u.a. im "Yenebul Mevvedet" von Kunduzi wird überliefert, wie ein Companion namens Abdullah bin Cabir den Propheten (s.a.a.) bezüglich jenen Vers' fragt. Hz. Muhammed (s.) hat alle Imame namentlich aufgezählt. Sogar hat er Abdullah b. Cabir die frohe Botschaft übermittelt, dass dieser den fünften Imam Muhammad al-Bagir (a.s.) treffen wird, und ihm seine Grüsse bestellen möge.

 

Abdullah b. Jabir berichtet folgendes: "An dem Tag, als der Vers über den Gehorsam an Gott und an Dessen Gesandten offenbart wurde, fragte ich den Propheten: "Gott und den Gesandten kennen wir. Doch wer sind die Befehlshaber/Vorderen des Gebots?


Der Prophet antwortete: Diese sind meine Kalifen. Deren erster ist Ali b. Abu Talip, dann [kommen] Hasan und Huseyin, danach Ali b. Huseyin [Zain al-Abidin]. Danach der in der Thora als "bâqir" erwähnte Muhammed b. Ali [Zain al-Abidin]. Oh Jabir! Du wirst ihn erreichen. Wenn Du ihn siehst, so richte ihm meinen Gruß aus. [Nach ihm] ist Ca'fer b. Muhammed es-Sâdiq, danach Musa [Kazim] b. Ca'fer, dann Ali [Riza] b. Musa, danach Muhammed [Taqi] b. Ali, danach Ali [Naqi] b. Muhammed, und dann Hasan [Askeri] b. Ali und zum Schluß der Beweis Gottes auf Erden, und der Verborgene unter den Dienern Gottes, derjenige, der meinen Namen und meinen Beinamen trägt: der Sohn von Hasan [Askeri] b. Ali [; nämlich Muhammed Mahdi Sahib az-Zaman].

Vielleicht eine andere Randbemerkung, bevor wir weiter schreiten: Der Vers 4:59 ist ein typischer Koranvers, welches eine bestimmte Zweideutigkeit inne hält. Die Umayyaden Kalifen haben sich selbstverständlich als die Ulu'l Emr verstanden, welches bedauerlicherweise in der nachkommenden Generation, die den Propheten nicht gesehen haben (und somit auch nicht seine klare Anweisungen), auf fruchtbarem Boden stiess.
Deren despotische Haltungen wurden durch verfälschte Ahadith (dass man sogar einen Tyrann, der amtierender Kalif ist, und sogar das Schlechte gebietet gehorchen sollte) patentiert.

Aber lassen wir das, und schreiten weiter: Es existieren Ahadith sogar in Sunni Hadith Literatur, die besagen, dass nach dem Tode des Propheten gewisse 12 Kalifen die Stellung halten werden, und dass diese alle aus dem Stamm der Qureysch kommen.


Es berichtet Cabir ibn Samura: Ich hörte den Propheten (s.a.a.) sagen:
"Es wird Zwölf Führer/Oberhäupter geben." Dann sagte er einen Satz, welchen ich nicht gehört habe. Mein Vater sagte, der Prophet habe hinzugefügt, "Alle von ihnen werden vom Stamm der Qureysch sein." [Sahih al-Bukhari (Englisch), Hadith: 9.329, Kitabul Ahkam;
Sahih al-Bukhari, (Arabisch), 4:165, Kitabul Ahkam]


Der Prophet (s.a.a.) hat gesagt: "Die Religion (der Islam) wird fortbestehen bis zu der Stunde (Tag der Auferstehung) und birgt Zwölf Kalifen für euch, alle von ihnen werden von der Qureysch sein." [Sahih Muslim, (Englisch), Kapitel DCCLIV, Bd.3, S.1010, Überlieferung #4483; Sahih Muslim (Arabisch), Kitab al-Imaara, 1980 Saudi Arabische Ausgabe, Bd.3, S.1453, Überlieferung #10]


Da diese Ahadith als authentisch gelten, müssten auch die 12 Kalifen identifizierbar sein. Jedoch taucht spätestens hier das Problem auf, worüber Sunniten immer (noch) grübeln. Es gibt kein Konsens unter den Sunniten, wer nun wirklich diese 12 Kalifen gewesen sind!
Und obwohl im besagtem Hadith die Rede davon ist, dass der Islam beständig bleibt solange diese 12 beständig bleiben. Viele Sunni Gelehrte haben auch offen zu gegeben, dass sie mit dem offensichtlich authentischen Hadith nichts anfangen (!) können.
Das Kalifat wurde doch durch Mustafa Kemal abgeschafft, und bis dahin wurden offiziell unter Berücksichtigung eines 'Ijma (Konsens) keine 12 Kalifen identifiziert?!? Und der Islam ist immer noch beständig?! Was geht hier also vor sich?

Unsere sunnitischen Mitmenschen haben einiges ausser Acht gelassen: Der Prophet Muhammad (s.a.a.) hat stets in der Logik des Koran gesprochen. Und wer sagt bitte schön, dass es sich hierbei im Kalifen einer bestimmten Regierung handelt? Warum sollte ausgerechnet der Letzte aller Propheten so etwas meinen, während z.B. ein Prophet wie Jesus (a.s.) in der Bibel spricht, dass "sein Reich nicht von dieser Welt ist"!

Laut Koran werden die Kalifen von Gott bestimmt, klar und deutlich! Adam, Davud und Aaron werden als Kalifen Gottes als erwähnt. Und so ist es auch!!

Deshalb sind auch die 12 Kalifen von Gott bestimmt, und sie sind Ma'sum, d.h. durch Gott beschützt Fehler zu begehen. Ein wesentliches Merkmal, welches ebenfalls eines des Propheten (s.) gewesen ist.

Um noch mal auf Vers 4:59 im Koran zu kommen: Als Vergleich können wir die Verse nehmen, wo den Menschen aufgetragen wird die eigenen Eltern zu ehren und ihnen zu gehorchen. Sobald diese aber tyrannisch und blasphemistisch werden, so solle man nicht mehr auf die hören. Wie soll es dann um die Ulu'l Emr sein, die in einem Atemzug mit Gott und Muhammed erwähnt werden? Sind damit wirklich Despoten wie Muaviya oder Yezid (lanetullah aleyhum) gemeint?

Der Fastenmonat nähert sich... | Hz.Inayat Khan

There is a story of a murshid who was going with his mureeds to visit some village. And he was keeping a fast. The mureeds also had taken a vow of fasting. They arrived at the peasants' home where there was great enthusiasm and happiness and where a dinner was arranged for them. When they were invited to the table, the murshid went and sat down; but the mureeds did not dare because they had taken a vow of fasting. Yet they would never mention it to the murshid. They thought, 'Murshid is forgetful; Murshid has forgotten the vow.' After dinner was over and they went out the pupils asked, 'Did you not forget the vow of fasting?' 'No,' was the murshid's answer, 'I had not forgotten. But I preferred breaking the fast rather than the heart of that man who with all his enthusiasm had prepared the food.'

Hazrat Inayat Khan: The Alchemy of Happiness

msn | Mondtäuschung

Das Phänomen „Mondtäuschung“ hat schon Aristoteles in seinen Schriften im Jahr 350 vor Christus erwähnt. Die Täuschung besteht darin, dass der Mond am Horizont wesentlich größer erscheint als am Zenit, viele Menschen schätzen ihn sogar doppelt so groß. Für die Sonne gilt übrigens dasselbe. Aber da niemand direkt in die Sonne sehen kann, fällt das weniger auf.

Die Erklärung für das Phänomen: Beurteilt man die Größe des Mondes am Horizont, dienen Bäume, Häuser oder Berge im Blickfeld als Anhaltspunkte. Das Gehirn erhält einige Informationen über den Abstand und kommt zu einer völlig anderen Einschätzung, als wenn der Mond ohne Vergleichsmöglichkeit hoch am Himmel steht. Schaut man jedoch durch ein Loch in einem Stück Papier, verschwindet der Unterschied, weil das Gehirn stets das Papier als Referenz benutzt.

Entfernungseinschätzungen sind subjektiv

Zudem schwankt die Mondtäuschung stark von Mensch zu Mensch. Es soll sogar Menschen geben, die überhaupt keinen Größenunterschied feststellen.
Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass jedes Sehsystem Entfernungen individuell bestimmt. Dabei muss es sich ständig korrigieren, vor allem während des Wachstums in der Kindheit.Ein weiteres Beispiel für die Situationsabhängigkeit des Sehens: Bückt man sich und blickt zwischen den Beinen hindurch, verschwindet die Mondtäuschung. Sehforscher deuten dieses Kuriosum so, dass sich verfremdete Objekte wie kopfstehende Berge nicht als Referenz eignen, um den Abstand des Mondes zu schätzen.
Quelle: msn.com

Die Eigenschaften eines Hundes | Der Hund in der islamischen Mystik


  1. Hunde vergessen die Güte nicht.
  2. Hunde vergessen diejenigen nicht, die ihnen Gutes getan haben.
  3. Sie sind geduldig und dankbar für alles, was man ihnen gibt.
  4. Sie sind ihren Besitzern nicht böse oder verbittert. Selbst wenn man mit ihnen schimpft oder sie haut.
  5. Wenn deren Besitzer sie ruft, kommen sie schwanzwedelnd zu ihnen.
  6. Hunde sind bescheiden, gehorsam, wahrhaftig, vertrauenswürdig, ein guter Freund und loyal.
  7. Hunde verbleiben stets mit ihren Besitzern und würden diese niemals verraten, oder ihnen den Rücken kehren.
  8. Sie sind zufrieden mit kleinen Dingen. Sie sind in der Hinsicht "asketisch", da sie nichts von dieser Welt haben (wollen).
  9. Sie besitzen nichts aus dieser Welt, und haben keinen festen Standort.
  10. Hunde würden überall schlafen. Und selbst wenn man sie mit Steinen beschmeisst, würden sie schnell aufstehen und irgendwo anders hingehen.
  11. Sie schlafen nicht tief und fest. Wohl schlafen sie auch nicht zu lange. Hunde wachen sehr schnell aus dem Schlaf auf.

Wenn jemand solche Eigenschaften besitzt, so ist dieser Mensch ein Freund Gottes (Wali). Ein Mensch, der seinen "Besitzer" kennt...

Imam 'Ali | Über die Eigenschaften Gottes (aus Nahj'ul Balagha)

Der erste Schritt der Religion besteht darin, Ihn als Herrgott anzunehmen, zu verstehen und gewahr zu werden; die Vollkommenheit des Verstehens liegt in der Überzeugung und Bekräftigung; und der wahre Weg der Überzeugung besteht darin, aufrichtig zu glauben, dass es außer Ihm keinen anderen Gott gibt.

Das heißt, man sollte sich bewusst werden, dass es keinen Unterschied gibt zwischen Seiner Person und Seinen Attributen, und Seine Attribute sollten nicht differenziert oder unterschieden werden von Seiner Person. "

Wer immer annimmt, dass Seine Attribute anders sind als Seine Person, dann vergisst er wirklich die Idee der Einheit Gottes und glaubt an Dualität (Er und Seine Attribute).
Solch eine Person glaubt in der Tat, dass Er in Teilen existiert.

Wer solch einen Glauben hat, kann keinen wahren Begriff von Gott bilden; er ist unwissend, und immer wird er versuchen zu glauben, dass sein eingebildeter Gott irgendwie geschaffen wurde. Und wer immer solch einen Glauben hat, der akzeptiert Begrenzung Seines Wesens und beschränkt Ihn auf einen Ort oder auf besondere Kräfte und Eigenschaften und stellt Ihn auf gleicher Stufe mit Seinen Geschöpfen.

Zu glauben, dass Er ausgestattet sei mit dem Kennzeichen eines besonderen Ortes (Himmel oder Erde) und auf Ihn daher zeigt, oder zu glauben, dass Er beschränkt sei auf eine besondere Position oder Gelegenheit (das bedeutet, Ihn zu lokalisieren), oder zu überlegen, dass ein bestimmter Ort oder eine bestimmte Zeit ohne Ihn existieren kann und bar sein kann Seiner Allwissenheit und Allgegenwart), solch eine Vorstellung resultiert darin, die Gottheit auf eine numerische Einheit festzulegen.
Ihn einem Ort anzuweisen, indem Er innerhalb eines Ortes oder über einen Ort gedacht wird, bedeutet, Ihn den Grenzen des Raumes zu unterwerfen und Ihm eine zweitrangige Wichtigkeit nach dem Raum zuzuteilen; es bedeutet auch zu glauben, dass irgendein Ort außerhalb der Sphäre Seiner Allgegenwart existieren kann.

Seine Existenz ist ewig, Er kam nicht in das Sein zu einer bestimmten Zeitperiode, noch wurde er geschaffen.
Seine Existenz tritt nicht ins Dasein aus der Nichtexistenz. Er ist mit allem (mit jedem Ding), aber nicht physikalisch und körperlich, Er ist fern von allem (von jedem Ding), aber nicht in der weise körperlicher Entfernung oder indem er unbekümmert und uninteressiert und indifferent dazu ist. Er handelt und arbeitet, aber die Aktion oder Arbeit erfordert keine Bewegung oder Hilfe irgendeines Körperteiles, Instrumente oder Maschinerie. Er sah, auch als es noch kein geschaffenes Ding gab, das zu sehen gewesen wäre. Er ist der Einig, Einzig, Einzigartig und Allein, denn Er hat keinen Gefährten, der Ihm Gesellschaft leisten würde oder dessen Abwesenheit Er missen würde.
Allah

Labortest: Sich selbst von außen sehen

Washington (dpa) - Durch eine spezielle Videobrille haben Forscher gesunden Probanden das Gefühl vermittelt, ihren eigenen Körper zu verlassen.

Der scheinbare Ausflug aus dem Körper glich den sogenannten außerkörperlichen Erfahrungen, wie sie auch von Schlaganfallopfern, Drogenkranken, Epileptikern oder häufig bei Nahtod-Erlebnissen berichtet werden.

Die Laborversuche könnten daher einen neuen Ansatz zur Erforschung dieses Phänomens liefern, das oft als Produkt der Einbildung abgetan werde, meinen die Wissenschaftler. Denn die neurobiologischen Grundlagen dieser Erlebnisse seien bis heute unverstanden. Beide Forschergruppen berichten im US-Fachblatt "Science" über ihre Arbeit (Bd. 317, S. 1048 und 1096).

Als außerkörperliche Erfahrung (AKE), oft auch englisch "out-of-body experience" genannt, wird ein Zustand bezeichnet, bei dem der Betroffene das Gefühl erlebt, sich außerhalb seines eigenen Körpers zu befinden und von außen betrachten zu können. Häufig wird dieses Phänomen von Menschen beschrieben, bei denen bestimmte Hirnfunktionen gestört sind.

Um den neurobiologischen Grundlagen des Phänomens näher zu kommen, veränderten die Forscher mit den Mitteln der virtuellen Realität die Selbstwahrnehmung ihrer Probanden. Eine Videobrille wurde dazu mit zwei Kameras verbunden. Das eine Kamerabild wurde auf das linke Auge, das andere auf das rechte Auge projiziert. Henrik Ehrsson, der am University College London und am Karolinska-Institut in Stockholm arbeitet, richtete die Kameras auf den Rücken der Versuchspersonen, so dass diese sich durch die Brille von hinten sahen.

Dann strich der Forscher mit einem Stab gleichzeitig über die tatsächliche Brust der Versuchspersonen sowie über die Stelle in der Luft unterhalb der Videokameras, an der sich die Brust des virtuellen Körpers befinden müsste. Nach zwei Minuten dieser Stimulation berichteten die Probanden, sie hätten das Gefühl, hinter ihrem physischen Körper zu sitzen und sich aus dieser Position zu beobachten.

In einem weiteren Experiment überprüfte Ehrsson die Illusion: Er strich wiederum über die Brust von Versuchsperson und virtuellem Abbild und begann dann, das Abbild mit Hammerschlägen zu traktieren. Die Probanden reagierten auf die virtuellen Schmerzen mit einer messbaren körperlichen Reaktion ­ sie hatten das Gefühl, die Bedrohung sei echt. Für die Selbstwahrnehmung sei besonders das wichtig, was die Augen sehen, sagte Ehrsson. "Mit anderen Worten: Unser Selbst befindet sich dort, wo unsere Augen sind."

Ein deutsch-schweizerische Team um Olaf Blanke vom Polytechnikum Lausanne projizierte ebenfalls vor die Augen der Probanden ein Abbild ihrer selbst. Nach Abschluss der Stimulation führten die Forscher ihre Versuchspersonen einige Schritte vom Ort des Experiments weg und baten sie anschließend, sich wieder an ihren ursprünglichen Platz zu begeben. Die Probanden bewegten sich daraufhin in Richtung des virtuellen Körpers. Auch sie hatten offensichtlich Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung und Positionierung ihres echten Körpers.

Ehrsson hatte kürzlich bereits gezeigt, dass das Gehirn auch eine Gummihand als eigene empfinden kann, wenn sie beispielsweise anstelle der eigenen vor einem Probanden auf einem Tisch liegt. So beginnt die echte, unter dem Tisch ruhende Hand zu schwitzen, wenn der Gummihand ein Finger verbogen wird. Streicht der Experimentator mit zwei Pinseln zugleich über die andere echte Hand des Probanden und die Gummihand, fühlt der Proband die Pinselstriche in seinen beiden Händen, obwohl nur eine tatsächlich gereizt wurde.


Quelle: web.de

Microsoft Surface


Kosmische Crashs: «Hubble» fotografiert kollidierende Galaxien

Zusammenstöße von Galaxien waren früher viel häufiger als heute. Während in unserer kosmischen Nachbarschaft nur noch eine von einer Million Galaxien mit einer anderen kollidiert, waren galaktische Kollisionen eine entscheidende Antriebskraft in der Evolution des frühen Universums.


Denn die Welteninseln standen sich damals wegen der Ausdehnung des Weltalls noch viel näher als heute. Das europäische «Hubble»-Zentrum hat jetzt zum 18. Jahrestag des Starts des Weltraumteleskops einen spektakulären Foto-Atlas kollidierender Galaxien veröffentlicht. Die 59 Bilder illustrieren die Vielfalt der Formen und Strukturen, die durch die kosmischen Crashs entstehen, wie das Zentrum am Donnerstag in Garching bei München berichtete.

Galaktische Kollisionen führen in der Regel zum Verschmelzen der beteiligten Partner. Tatsächliche Zusammenstöße von Sternen sind dabei außerordentlich selten, weil die Welteninseln trotz ihrer Milliarden Sterne so dünn besiedelt sind, dass sie sich gegenseitig durchqueren können. Ihre gigantische Schwerkraft bindet sie jedoch aneinander, oft verschlingt eine große Galaxie eine kleinere. So verleibt sich auch unsere Milchstraße derzeit die Sagittarius-Zwerggalaxie ein, wie das «Hubble»-Zentrum berichtete.

In etwa zwei Milliarden Jahren könnte dann der Milchstraße selbst dieses Schicksal drohen: Sie wird voraussichtlich mit der gigantischen Andromeda-Galaxie verschmelzen, die derzeit mit 500 000 Kilometern pro Stunde auf uns zurast. Einen neuen Namen hat die künftige Heimat unseres Sonnensystems schon: Astronomen nennen sie Milkomeda (aus der englischen Bezeichnung der Milchstraße, Milky Way, und Andromeda).

Das Weltraumteleskop war am 24. April 1990 um 14.34 Uhr (MESZ) an Bord des Spaceshuttles «Discovery» gestartet und am 26. April um 21.38 in der Erdumlaufbahn ausgesetzt worden.

http://wdw.de.msn.com/article.aspx?cp-documentid=8161210

Hz. Ali bin Abu Talib (a.s.)

13.7.-23 - 21.9.40 n.d.H., 599 - 661 n.Chr.
Cousin des Propheten Muhammad (s.), sein Schwiegersohn, Testamentsvollstrecker, erster Imam der Zwölf Imame und vierter Kalif.

Imam Ali (a.) wurde nach den meisten Überlieferungen am Freitag den 13. Radschab, 23 Jahre vor der Hidschra (29.7.599 n.Chr.), als erster und einziger Mensch innerhalb der Kaaba geboren. Als die Wehen ganz plötzlich einsetzten, befand sich seine Mutter Fatima bint Asad in unmittelbarer Nähe der Kaaba und sah nur noch die Möglichkeit, sich dorthin zurückzuziehen. Ursprünglich wollte ihm seine Mutter den Namen "Asad" oder "Haydar" (heißt beides Löwe) geben, doch als sie mit dem Kind in das Haus Abu Talibs, dem Vater Imam Alis (a.), kam, fragte der Vater nach dem Namen des Kindes. Der dort anwesende Prophet Muhammad (s.) sagte: "Er heißt Ali".

Einige seiner Beinamen und Titel sind: Murtadha, Abu Turab und Abul-Hassan (Vater von Hasan). Er ist der Befehlshaber der Gläubigen.

Als einziger Mensch durfte der junge Ali (a.) Prophet Muhammad (s.) zur Höhle Hira begleiten und ihn dort mit Essen versorgen. Imam Ali (a.) war über neun Jahre alt, als der Prophet Muhammad (s.), die erste Offenbarung erhielt. Er nahm als erster Mann den Islam an, und war der erste Mitbetende beim Ritualgebet des Propheten Muhammad (s.) mit seiner Ehefrau Chadidscha. Er war der erste und lange Zeit einzige, der mit diesen beiden betete. Nach Überlieferung in den schiitischen Werken der Überlieferungen, war der junge Ali bei der ersten Offenbarung in unmittelbarer Nähe der Höhle Hira.

Imam Ali wuchs im Haus des Propheten Muhammad (s.) auf und wurde unmittelbar von ihm erzogen.

Als Propheten Muhammad (s.) den Vers "und warne Deine nächsten Verwandten" (26:214) erhielt, lud er die Haschimiten zu sich ein, gab ihnen zu essen und lud sie auf Gottes Weg ein. Sein Onkel Abu Lahab machte sich über ihn lustig und einige Gäste verstreuten sich. Daraufhin lud Propheten Muhammad (s.) seine Verwandtschaft aufs neue ein und sprach: "Oh Söhne von Abdulmutallib, folgt mir und werdet Fürsten der Welt. Wer unter Euch mir heute folgt und hilft, wird mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker mein Beistand mein Erbe und nach mir mein Vertreter." Keiner antwortete, das stand der junge Ali auf und sagte "Oh Gesandter Gottes, ich helfe dir". Muhammad (s.) forderte Ali auf sich zu setzen bis sich die Aufforderung und die Antwort Alis drei Mal wiederholte. Daraufhin erklärte der Prophet Muhammad (s.), dass Ali das genannte sein wird. Dieses Ereignis ist neben der ersten Offenbarung das erste, auf das sich die Schiiten berufen, wenn sie Imam Ali (a.) als rechtmäßigen Nachfolger des Propheten Muhammad (s.) bezeichnen. Diese Überlieferung ist zwar auch in sunnitischen Werken bekannt, wird dort aber anders interpretiert.
In der Nacht, als Propheten Muhammad (s.) die Auswanderung von Mekka nach Yathrib, dem späteren al-Madina, beschloss, war ein Plan der mekkanischen Quraisch beschlossen worden, den Propheten Muhammad (s.) nachts gemeinschaftlich zu ermorden. Propheten Muhammad (s.) bat nach einer entsprechenden Offenbarung Imam Ali (a.) sich in das Bett des Propheten (s.) zu legen, während er selbst unbemerkt das Haus verließ. Ali konnte den Angriff abwehren. Nie wieder hat sich ein Mann in das Bett des Propheten Muhammad (s.) an seiner statt legen dürfen.
Nach der Auswanderung bei der so genannten Verbrüderung zwischen Auswanderer und einheimischen Helfer sollte jeder einheimische Helfer sich einen Auswanderer zum Bruder nehmen. Es gab nur eine Ausnahme: Nur der Propheten Muhammad (s.) nahm sich Imam Ali (a.) zum Bruder, die ja beide Auswanderer waren.

Später heiratet Imam Ali (a.) die Tochter des Propheten Muhammad (s.) Fatima (a.). Aus der Ehe entstammen die späteren Imame Hasan (a.) und Husain (a.) sowie Zainab und Umm Kulthum.

Weil auch eine spätere Tochter Imam Alis mit einer seiner späteren Ehefrauen ebenfalls Fatima hieß, wurde er auch der Mann der drei Fatimas genannt: Mutter, Ehefrau und Tochter.

Imam Ali (a.) war der Held vieler Schlachten zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s.). Mit Ausnahme des Feldzuges nach Tabuk, wo er den Propheten Muhammad (s.) in Medina vertreten sollte, nahm er an allen Schlachten und Feldzügen teil. Niemals sonst hat irgendjemand den Propheten Muhammad (s.) in seiner Heimatstadt zu seinen Lebzeiten in allen Lebensbereichen vertreten dürfen.

In der Schlacht von Badr gehörte er zu den drei Vorkämpfern. Nach damaliger Kampfart traten drei der tapfersten Krieger aus Mekka zum Einzelkampf vor, und Ali tötete zwei von ihnen: Walid und Utbah. Die Mekkaner verloren dadurch den Mut und verloren die Schlacht.
Imam Alis (a.) Schwert mit zwei Spitzen Dhu'l-Fiqar erlangte durch ihn großen Ruhm. Auf dem Schlachtfeld von Uhud stand Imam Ali tapfer als Schutz vor dem Propheten Muhammad (s.) und rette ihm das Leben, als viele Gefährten sich schon mutlos abgewandt hatten und einige auch die Behauptung verbreitete, er sei bereits getötet. Seine Beteiligung war auch maßgeblich für die Erfolge bei der Grabenschlacht und in Chaibar.

Kurz vor seinem Ableben erneuerte Propheten Muhammad (s.) seinen Auftrag für die Nachfolgerschaft durch Imam Ali (a.) in der berühmten Rede von Ghadir Chum.

Nach dem Ableben des Propheten Muhammad (s.) führte Imam Ali (a.) die rituelle Vollkörperreinigung des Verstorbenen an ihm durch. Währenddessen und in seiner Abwesenheit entschieden sich einige Gefährten in Sakifa für Abu Bakr als ersten Kalifen. In der Zeit jenes Kalifats wurde seine Frau Fatima (a.) widerrechtlich enteignet und erlag einem schweren Unfall nach einer Attacke auf sein Haus. Er selbst verbrachte gute sechs Monate in völliger Zurückgezogenheit damit, den Heiligen Qur'an in Buchform zusammen zu stellen. Dabei hatte er neben der unter allen Muslimen bekannten Zusammenstellung auch eine eigene Zusammenstellung fertig gestellt, in der alle Verse in der Reihenfolge ihrer Offenbarung aufgelistet waren, welche unter dem Namen Mushaf Ali bekannt wurde.

Nach Ermordung des dritten Kalifen Uthman ibn Affan wurde Imam Ali der vierte Kalif der Muslime. Da er einige Privilegien für einige Gefährten, welche die früheren Kalifen eingeführt hatten, wieder abschaffte, wurden ihm gleich mehrere innerislamische Kriege entfacht, darunter die Kamelschlacht durch Aischa bint Abu Bakr, die Schlacht von Siffin und die Schlacht gegen die abtrünnigen Chawaridsch. Der eigentlich nur ihm zustehende Titel "Befehlshaber der Gläubigen" wurde auch von anderen Kalifen genutzt und damit missbraucht.

Am Ende eines opferreichen Lebens wurde am er 19. Ramadan 40 n.d.H., in der ersten der Nächte der Bestimmung bei der Niederwerfung in der Moschee von Kufa hinterrücks erstochen und starb am 21. Ramadan 40 n.d.H. in der zweiten der Nächte der Bestimmung. Er ist 63 Jahre alt geworden und starb im selben Alter, in dem der Prophet (s.) starb. Sein Sohn und Nachfolger im Imamat Imam Hasan (a.) übernahm seine Waschung. Er wurde in Nadschaf beigesetzt.
Prophet Muhammad (s.) hat einstmals gesagt:

"Ich bin die Stadt des Wissens und Ali ist das Tor dazu"

Dieses besondere Wissen spiegelte sich u.a. auch in seinen Wundern wieder, darunter das Felsenwunder.

Zahllose wertvolle Reden und Texte von ihm sind heute noch erhalten, wie sein Abkommen mit Christen, sein Regierungsauftrag an Malik al-Aschtar oder das Bittgebet von Kumail. Eine sehr umfangreiche Sammlung seiner Reden und Schriften ist in dem Werk Nahdsch-ul-Balagha zusammengefasst.

Imam Ali hatte insgesamt 27 Kinder; außer den vier bereits erwähnten Kindern Fatimas (a.) hatte noch 23 mit folgenden Frauen, die er nach dem Ableben Fatimas (a.) geheiratet hatte: Umm Habib bint Rabia, Umm al-Banin, Laila bint Masud al-Darimi, Asma bint Umais, Umm Said bint Urwa, Umama bint Abi al-Asi ibn al-Rabi ibn Abd, Chaula bint Dschafar ibn Qais ibn Maslama, Mahyat bint Imru al-Qais ibn Adi al-Kalbi sowie weiterer Frauen.

Die Kinder werden bei den jeweiligen Frauen erwähnt. Eine Reihe seiner Kinder sind am Tage Aschura zusammen mit ihrem Bruder väterlicherseits Imam Husain (a.) Märtyrer geworden, darunter die vier Söhne von Umm al-Banin.
Quelle: http://www.imamali.de/biografie.htm

21. März - Newruz | Geburtstag des Imam Ali (a.s.)

Der 21. März ist für die Aleviten und Bektaschiten ein besonderer Tag. Als Geburtstag von dem ersten Imam der zwölf Imame Ali bin Abu Talib nimmt dieser Tag den Status eines Feiertages ein.
Aber nicht nur das. Laut alevitischer Tradition ist Newruz ausserdem der Tag, an dem:

  • Gott das Universum erschuf
  • Adam (a.s.) erschaffen wurde
  • Adam und Eva sich am Arafat wieder trafen
  • Noah (a.s.)'s Arche strandete
  • Yusuf (a.s.) vom Brunnen befreit wurde
  • Moses (a.s.) bei der Flucht vor dem Pharao das (Rote) Meer teilte
  • Yunus (a.s.) aus dem Bauche des Fisches entkam
  • Als Gott den Menschen erschuf, die Sterne im Zeichen des Widder's standen, und den Sternen befahl zu rotieren
  • Der Prophet (s.a.a.) am jenem Tage zu Nubuwwah berufen wurde
  • Imam Ali (a.s.) in der Kaaba geboren wurde
  • Die Ehelichung von Imam Ali (a.s.) Und Fatima'tu Zehra (s.a.) stattfand

Ein Bektashi Baba namens Hüsnü Baba brachte mit einer sogenannten Nevrûziyye (Gedicht, welches den Tag Newruz behandelt) zum Ausdruck, dass der Qur'ân an jenem Tage zum ersten Male dem Propheten (s.a.a.) offenbart wurde:

"Geldi dünyaya bu dem lütf-ü adâletle Ali
Nûra gark oldu heman arz-ü semavât-ü celi
Cümlece ins ile cinn yüz sürüp dedi belî
Ehl-i Islama bugün vahy ile Kur'an geldi"


(ungefähre bzw. sinngemässe Übersetzung)
An diesem Tag kam Ali durch die gerechte Gunst (Gottes) zur Welt,
Erde und Himmel versanken sofort im Licht (nûr),
Alle Menschen und Jinn sagten erneut "belî",
Den Muslimen wurde heute der Qur'ân offenbart.


An jenem Tag werden bei Aleviten und Bektashiten (bei Bektashiten ist es eher rituell) besondere Traditionen gepflegt.
Z.B. werden die Mausoleen von Heiligen besucht. Es werden Festmähler gedeckt.
Gräber von Familienangehörigen und Bekannten werden besucht, und Gebete gesprochen. Streitigkeiten werden geschlichtet etc.

Es werden das Gottesritual Ayn'ul Jam (tr.: Cem Ayin-i) durchgeführt. Hier sagt der Baba u.a. folgenden Gulbang (Rosenruf) während der Zeremonie aufsagt:

"Bism-i Sah, Allah Allah!

Nevruz-u Sultan, mevlud-u Shâh-i Merdan... Sipas-u shukr-u Yezdan, Tulû-u afitâb-i cihan,
burak-i nâr-u asiman, eid-el-eyyam-u nishan. Surûr-u ihvan wa ahl-u iman, hurrem-u shâd-u handân.. Bezm-i cemi'i ahlullah kushâde-i meydan, ijra-i erkan, kulli yawm'in huwa fi shân.."


Zu guter Letzt' ein paar Ahadith aus Bihar'ul Anwâr. Von Imam Ja'far as-Sadiq (a.s.) wurde überliefert, dass am Newruz:

    ...Noah's Arche am Berge von Judi strandete (vol.11, s.342) ...Abraham (a.s.) die Götzen seines Stammes zerschlug (vol.12, s.43) ...Der Sieg Hz.Ali's über die Kharidschiten stattgefunden hat(vol.33, s.404) ...Ali (a.s.) auf die Schultern des Propheten (s.a.a.) stieg, um die Heilige Kaaba von den Götzen der Quraysh zu bereinigen (vol.38, s.86) ...al-Mahdi erscheinen wird (vol.52, s.276)

Imam Ja'far (a.s.) sprach: "Oh Mualla! Am Tage des Newruz nimmt Gott die Versprechungen/festen Zusagen (ahit) der Menschen an, Gott nichts beizugesellen; an Ihm, Seinen Propheten, Seinen Hujjah' und an Seine Aimma'zu glauben. An jenem Tag erschien zum ersten Male die Sonne.
Dies (Newruz) ist unser Tag und der unserer Anhänger (Shia). Diesen Tag haben die Acem (Nicht-Araber) weiter getragen, ihr (Araber) jedoch habt ihn vergessen..." (Muhammad ar-Risheri "Mizan'ul Hikmah" Vol.2, S.2197)

(Ahadith wurden von mir vom Türkischem ins Deutsche sinngemäss übersetzt)

Rabi ul-Awwal | Geburtstagsmonat des Propheten Muhammed (s.a.a.) und Imam Ca'fer as-Sadiq (a.s.)


Der Rabi al-Awwal ربيع الاو ist der dritte Monat im islamischen Kalender. Neben der Auswanderung des Propheten (s.) von Mekka nach Medina (622 n. Chr.), das Beginn des Imamat's von Imam Mahdi (a.f.), der Heirat von Muhammed (s.) und Chadidscha, und anderen Ereignissen, sind die Geburtstage von Muhammed (s.) und dem sechsten Imam der 12 Imame, nämlich Ca'fer as-Sâdiq (a.s.) zentrale Ereignisse, die in diesem Monat seitens Muslime wahrgenommen werden.
Da die genauen Daten für den Geburtstag des Propheten variieren zwischen zwei Tagen: 12. Rabi al-Awwal seitens der sunnitischen Sichtweise, während die schiitische Schule den 17. Tag jenen Monats als den Geburtstag des Propheten Muhammed (s.) akzeptiert.
Nichtsdestotrotz, die Spanne zwischen den beiden Tagen wird als "Einheitswoche der Muslime" gefeiert.
Es wäre auch nutzlos, sich um den genauen Geburtstag des Propheten sich Gedanken zu machen, während das Siegel der Propheten spricht:

"Ich war ein Prophet, als Adam zwischen Lehm und Wasser war."

Imam Ca'fer (a.s.) ist der Großenkel des islamischen Propheten und zugleich von Imam Ali (a.s.), welcher i.d.R. als Vetter, Schwiegersohn und vierter Kalif bekannt ist.
Imam Ca'fer, der den Beinamen "der Treue" erhielt, wurde in Medina geboren. Sein Imamat dauerte 34 Jahre, um genauer zu sein, während des Machtwechsels der Stamm der Umayyaden und Abbasiden. Diesen Machtvakuum nutzter er aus, wo Gelehrte ausbildete. Diesbezüglich ist der Ausspruch des Gelehrten Abu Hanifa bekannt, der auch ein Schüler Imam Sâdiq's gewesen ist: "Wären die zwei Jahre bei Imam Ca'fer nicht gewesen (die ich verbrachte), so wäre Numan bin Thabit (Abu Hanifa's eigentlicher Name) zu Grunde gegangen."

Ein bekannter Ausspruch, welcher in der schiitischen Hadith-Sammlung "al-Kâfî" geschrieben steht, Imam Sâdiq's ist:
"Meine Überlieferung ist die Überlieferung meines Vaters; die Überlieferungen meines Vaters sind die Überlieferungen meines Großvaters; die Überlieferungen meines Großvaters sind die Überlieferungen vonAli bin Abu Talib, dem Fürsten der Gläubigen; die Überlieferungen von Ali, dem Fürsten der Gläubigen sind die Überlieferungen des Gesandten Gottes (s.), und die Überlieferungen des Gesandten Allahs (s.) sind die Rede Gottes, des Allmächtigen und Erhabenen."

Die Aleviten sehen jedoch in Imam Ca'fer (a.s.) keinen rationalen Rechtsgelehrten, sondern vielmehr einen mystischen Meister (Murshid), der das Erbe Muhammed's (Verâset-i Muhammediyye) im Sinne von Gotteserkenntnis trägt.

“Çün bana keşf etti Cafer ene’l-hak sırrını”' - "Somit offenbarte mir Imam Ca'fer das Geheimnis des Anâ'l Haqq." lautet ein Ausspruch des Dichters Virâni (16 Jhd.), welcher in Alevî-Bektashî Kreisen sehr gerne zitiert wird.

Um wieder zurück zu Muahmmed (s.) zu kommen:
Neben dem Konsens das Siegel der Propheten zu sein, kennen die Alevî-Bektaschiten in Muhammed auch einen kosmischen Wesen das Licht Muhammed's (Nûr-u Muhammed)

Das Gedicht von Teslim Abdal (18.Jhd.) zeigt die zentrale Verehrung des Propheten Muhammed's (s.) als einen tugendhaften, sündenlosen Menschen, der als Prototyp des "Vollkommenen Menschen" beispeilhaft ist.

Canım kurban olsun senin yoluna
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Söylenirsin cümle alem dilinde
Adı güzel kendi güzel Muhammed

Sen bir peygambersiz şeksiz gümansız
Sana inanmayan dinsiz imanız
Teslim Abdal neyler dünyayı sensiz
Adı güzel kendi güzel Muhammed

Ungefähre Übersetzung:
Mein Leben sei dir zu Ehren
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;
Gepriesen bist du in aller Welt
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;

Ohne Zweifel bist du ein Prophet Gottes
Und an Dich nicht zu glauben ist Unglauben
Was für einen Wert soll die Welt denn für Teslim Abdal haben.
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed

Gedanken sind nicht mehr frei - US-Forscher blicken einander per Scanner ins Gehirn

Paris, 6. März (AFP) - Hirnforschern aus den Vereinigten Staaten ist eine Entwicklung gelungen, die sich nach Science-Fiction-Film anhört: Die Wissenschaftler entwickelten ein computergestütztes Gerät, das zeigen kann, was andere sehen.




Ärzte könnten diese Technik vielleicht einmal nutzen, um Hirnschäden bei Schlaganfallpatienten oder Altersschwachsinn zu untersuchen, erklärte US-Forscher Jack Gallant von der kalifornischen Universität Berkeley am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Und Querschnittsgelähmte könnten möglicherweise per Fernbedienung bestimmte Geräte bedienen, indem sie eine Reihe von Bildern vor ihrem geistigen Auge ablaufen ließen. #


Für ihre Entwicklung gingen die Wissenschaftler zum Selbstversuch über. Zwei von ihnen ließen per Magnetresonanzverfahren ihre Gehirnströme messen, während sie rund 1700 verschiedene Bilder ansahen, von Blumen und Bäumen über Pferde bis zu Gebäuden.


Der Scanner zeichnete die Aktivität auf, die in den verschiedenen Bereichen des Gehirns entstand. Im Anschluss sahen die beiden Forscher sich 120 neue Bilder an, bei denen die Gehirnströme noch nicht gemessen waren. Mit den Daten, die der Scanner bei den vorigen Bildern gespeichert hatte, und den Daten, die die Wissenschaftler jetzt im Gehirn ihrer Kollegen maßen, suchte der Computer das Bild, das am nächsten herankam.


Bei einem der beiden Wissenschaftler sei dies bei 92 Prozent der Bilder genau gelungen, beim anderen bei 72 Prozent.



Es sei wie bei einem Zauberer, der einen Zuschauer zufällig eine Karte aus einem Stapel ziehen lasse und dann herausfinden könne, welche Karte es sei, erklärte Gallant. Der Zuschauer ziehe heimlich eine Karte und lasse dann per Scanner messen, was in seinem Gehirn vor sich geht, während er sie anschaue.

In den Computer sei zuvor eingespeist worden, was für Gehirnströme bei allen einzelnen Karten aus dem Stapel entstehen. Auf dieser Grundlage suche der Computer nach dem passenden Bild. Die Studie sollte am Donnerstag in der britischen Fachzeitschrift "Nature" erscheinen.

Alevî-Bektaschi Nefes mit "american slang"



Çalap nurdan yaratmış canını Muhmmed'in
Aleme rahmet saçmış adını Muhammed'in

Dostum demiş yaratmış hem onun kaydın yemiş
Ümmetten yana komuş yönünü Muhammed'in

Muhammed bir denizdir alemi tutup durur
Yetmiş bindir peygamber gölünde Muhammed'in

Dünya malın tutmamış hiç emanet artmamış
Terzi biçip dikmemiş donunu Muhammed'in

Tanrı arslanı Ali sağında Muhammed'in
Hasan ile Hüseyin solunda Muhammed'in

Yılda yetmiş bin hacı her biri niyet eder
Varır ziyaret eder nurunu Muhammed'in

Yunus Emre'm aşıkdır eksiklidir miskindir
Her kim yemez mahrumudur honını Muhammed'in

9 million Shia pilgrims visit Karbala


About nine million Shia pilgrims have visited the shrine city of Karbala for Arbaeen, the 40th and final day of mourning for Imam Hussein.

"The number of people who visited Karbala has touched nine million," Major General Raed Shakir Jawdat told AFP.

Akhil al-Khazali, the governor of Karbala, said it was a "record" turnout.

Around 50,000 Iraqi policemen and soldiers have been deployed in and around Karbala to thwart any possible insurgent attacks during the ceremony.

"The security plan put in place has worked the way we expected," said Jawdat.

Imam Hossein, the son of the first Shia Imam Ali (AS) and the grandson of Prophet Mohammad (PBUH), is revered as the third Imam by Shia Muslims.

He fought against cruelty, corruption and injustice and was martyred in the course of his heroic struggle on orders from the second Umayyad caliph, Yazid, in 680 CE.

MSH/PA
http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=45061&sectionid=351020201

Iraq: Shiite Pilgrims Targeted Again



BAGHDAD — Shiite pilgrims headed to a major religious gathering were again targeted by extremists Wednesday when a roadside bomb detonated near a bus in Baghdad, killing one traveler, police said.
The blast came just days after a flurry of attacks on a massive pilgrimage to the holy city of Karbala, 50 miles south of Baghdad. Shiites from across Iraq and some foreign visitors are marking Arbaeen, the end of a 40-day mourning period following the anniversary of the death of Imam Hussein, one of Shiite Islam's most revered figures.
The U.S. military blamed Sunni-led al-Qaida in Iraq for the earlier killings, which seemed aimed at provoking sectarian violence. Shiite religious festivals have been targeted repeatedly in the past few years.
With the latest fatality, at least 64 people have been slain in assaults targeting pilgrims. The worst of the attacks occurred Sunday when a suicide bomber detonated in a roadside refreshment tent packed with worshippers taking a break as they walked to Karbala. At least 56 people were killed.
Wednesday's slaying occurred in eastern Baghdad when the bomb went off next to the bus, according to a police officer who spoke on condition of anonymity because he was not authorized to release the information.
Associated Press Television News footage showed the bus with its front, right tire blown out and pockmarks along the side, presumably from shrapnel.
A few hours later, a mortar round slammed into a street in the same neighborhood, killing one civilian and wounding three others, police said. It was not possible to determine whether the two attacks were connected.
In Karbala, the rituals surrounding Arbaeen were reaching their peak. Iraqi and U.S. authorities have said at least 8 million people will join in the ceremonies, under the eye of 40,000 troops, snipers and plainclothes security officers — plus air support monitoring the outskirts of town to prevent rocket attacks.
"I feel safe when I see the security forces along the roads," 50-year-old pilgrim Umm Ali said. "That makes me forget the fear despite the crowds and the extensive searching operations."
The ceremonies center on expressions of grief over the death of Imam Hussein, who was martyred in a seventh century battle and is buried in Karbala, as is his half-brother.
There were numerous processions Wednesday including one with a camel caravan re-enacting Hussein's journey to the area from Arabia.
APTN footage showed processions of black-clad men, some barefoot, marching in time and flagellating themselves with chains to the beat of drums. Young boys joined in the ritual, some dirtying their faces with mud in another sign of sorrow. Women stood or sat nearby, tapping their hearts or faces to the drumbeat.
"I came 10 days ahead of time to serve the pilgrims of Imam Hussein, defying all circumstances and terrorist acts," said 62-year-old pilgrim Mohammed Hussein.
In the troubled city of Mosul, 225 miles northwest of Baghdad, two civilian bystanders were killed and another wounded Wednesday when a car bomb missed a passing police patrol, a police officer said.
In a separate incident, two gunmen — including a man carrying a suicide belt — were killed in a firefight with an Iraqi army patrol in western Mosul, Khalid Abdul-Sattar, the spokesman for police in Ninevah province where Mosul is located.
Violence has dropped substantially across Iraq in the last six months as the U.S. has boosted troop levels, former al-Qaida fighters with American backing have switched allegiances and the powerful Mahdi Army, a Shiite militia, has declared a cease-fire.
But Wednesday's toll pushed the total number of Iraqi deaths to at least 712, compared with 610 in January, when violence reached a low not seen since the end of 2005.
U.S. military spokesman Maj. Gen. Kevin Bergner offered an upbeat assessment of the progress against insurgent forces, however. He said that between Jan. 7 and Feb. 22, more than 2,700 insurgents had been detained and 1,400 weapons caches had been seized.
Also Wednesday, Iraq's presidential council rejected a measure setting up provincial elections, sending it back to parliament in the latest setback to U.S.-backed national reconciliation efforts.
The panel is composed of President Jalal Talabani, a Kurd, Shiite Vice President Adel Abdul-Mahdi and Sunni Vice President Tariq al-Hashemi.
Abdul-Mahdi objected to the measure and was supported by the Kurds, according to lawmakers who attended the council meeting and spoke on condition of anonymity because of the sensitivity of the issue.
The sticking point was control of the provincial governor's offices. A provision in the measure allows the Iraqi prime minister to fire a provincial governor, but Abdul-Mahdi's bloc wants that power to rest with the provincial councils, or legislatures, where his party has a strong base of support around the country, the lawmakers said.
The White House said it does not believe the setback for the provincial election law has dealt a fatal blow to the measure. White House press secretary Dana Perino said the Bush administration would have liked the law to move forward without complications, but added: "This is democracy at work."
In a separate development, a two-day discussion between American and Iraqi officials on economic cooperation began in Baghdad.
Deputy Prime Minister Barham Saleh said that inflation in Iraq was down to 10 percent at the beginning of this year from 32 percent at the start of 2007.
But, Saleh said, "there are still real blocks and handicaps facing us in implementing our economic policies, namely terrorism."
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Associated Press writer Sinan Salaheddin contributed to this report.

Heute ist Erbain - 40.Tag nach dem Martyrium Hz. Hussain (a.s)

Aus der Mendener Zeitung



27.01.2008 • MENDEN
Weizen, Bohnen, Kichererbsen, Haselnüsse, Feigen, Pistazien und noch sechs weitere Zutaten ergeben die "Aschura-Suppe", eine Süßspeise mit religiösem Hintergrund. Am Samstag feierte der Alevitische Kulturverein in seinen Räumen an der Fröndenberger Straße das Fastenbrechen. Eingeladen waren neben Vereinsmitgliedern auch Vertreter der Stadt, der shiitischen, der sunnitischen, der evangelischen und der katholischen Gemeinden.
"Heute ist ein wichtiger Tag für die Aleviten, wir wollen ihn zum Anlass für interreligiöse Gespräche nehmen", erklärte Hasan Boyraz, Vorsitzender des Alevitischen Kulturvereins. Aus Duisburg angereist war der "Dede", der Geistliche der Aleviten, Erdogan Sezer. Er erklärte am Anfang des gemeinsamen Nachmittages die Bedeutung des Festes. Die Aleviten bringen mit der Aschura-Suppe ihren Dank zum Ausdruck, dass Ali Zain al-Abidin, der Sohn von Hussain Ibn Ali und Urenkel von Mohammed aufgrund einer Krankheit die Schlacht von Kerbela überlebte. Aus Trauer um die Tragödie von Kerbela fasten die Aleviten zwölf Tage im islamischen Monat Muharrem. Sie verzichten auf klares Wasser und Fleisch und nehmen nur am Abend eine leichte Mahlzeit zu sich. Am Samstag feierten rund 100 Gemeindemitglieder, Freunde und Gäste gemeinsam das Fastenbrechen mit der Aschura-Suppe und selbst gebackenen Kleinigkeiten. Timuray Boyraz führte durch den Nachmittag. Bürgermeister Rudolf Düppe bedankte sich, dabei sein zu dürfen: "Ich freue mich, dass das Zusammenleben trotz kultureller Unterschiede so problemlos funktioniert." Mit einem Klagelied von Schah Hatayi beendete Hüsniye Dilek den offiziellen Teil des Nachmittages.