Hz. Ali bin Abu Talib (a.s.)
13.7.-23 - 21.9.40 n.d.H., 599 - 661 n.Chr.Cousin des Propheten Muhammad (s.), sein Schwiegersohn, Testamentsvollstrecker, erster Imam der Zwölf Imame und vierter Kalif.
Imam Ali (a.) wurde nach den meisten Überlieferungen am Freitag den 13. Radschab, 23 Jahre vor der Hidschra (29.7.599 n.Chr.), als erster und einziger Mensch innerhalb der Kaaba geboren. Als die Wehen ganz plötzlich einsetzten, befand sich seine Mutter Fatima bint Asad in unmittelbarer Nähe der Kaaba und sah nur noch die Möglichkeit, sich dorthin zurückzuziehen. Ursprünglich wollte ihm seine Mutter den Namen "Asad" oder "Haydar" (heißt beides Löwe) geben, doch als sie mit dem Kind in das Haus Abu Talibs, dem Vater Imam Alis (a.), kam, fragte der Vater nach dem Namen des Kindes. Der dort anwesende Prophet Muhammad (s.) sagte: "Er heißt Ali".
Einige seiner Beinamen und Titel sind: Murtadha, Abu Turab und Abul-Hassan (Vater von Hasan). Er ist der Befehlshaber der Gläubigen.
Als einziger Mensch durfte der junge Ali (a.) Prophet Muhammad (s.) zur Höhle Hira begleiten und ihn dort mit Essen versorgen. Imam Ali (a.) war über neun Jahre alt, als der Prophet Muhammad (s.), die erste Offenbarung erhielt. Er nahm als erster Mann den Islam an, und war der erste Mitbetende beim Ritualgebet des Propheten Muhammad (s.) mit seiner Ehefrau Chadidscha. Er war der erste und lange Zeit einzige, der mit diesen beiden betete. Nach Überlieferung in den schiitischen Werken der Überlieferungen, war der junge Ali bei der ersten Offenbarung in unmittelbarer Nähe der Höhle Hira.
Imam Ali wuchs im Haus des Propheten Muhammad (s.) auf und wurde unmittelbar von ihm erzogen.
Als Propheten Muhammad (s.) den Vers "und warne Deine nächsten Verwandten" (26:214) erhielt, lud er die Haschimiten zu sich ein, gab ihnen zu essen und lud sie auf Gottes Weg ein. Sein Onkel Abu Lahab machte sich über ihn lustig und einige Gäste verstreuten sich. Daraufhin lud Propheten Muhammad (s.) seine Verwandtschaft aufs neue ein und sprach: "Oh Söhne von Abdulmutallib, folgt mir und werdet Fürsten der Welt. Wer unter Euch mir heute folgt und hilft, wird mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker mein Beistand mein Erbe und nach mir mein Vertreter." Keiner antwortete, das stand der junge Ali auf und sagte "Oh Gesandter Gottes, ich helfe dir". Muhammad (s.) forderte Ali auf sich zu setzen bis sich die Aufforderung und die Antwort Alis drei Mal wiederholte. Daraufhin erklärte der Prophet Muhammad (s.), dass Ali das genannte sein wird. Dieses Ereignis ist neben der ersten Offenbarung das erste, auf das sich die Schiiten berufen, wenn sie Imam Ali (a.) als rechtmäßigen Nachfolger des Propheten Muhammad (s.) bezeichnen. Diese Überlieferung ist zwar auch in sunnitischen Werken bekannt, wird dort aber anders interpretiert.
In der Nacht, als Propheten Muhammad (s.) die Auswanderung von Mekka nach Yathrib, dem späteren al-Madina, beschloss, war ein Plan der mekkanischen Quraisch beschlossen worden, den Propheten Muhammad (s.) nachts gemeinschaftlich zu ermorden. Propheten Muhammad (s.) bat nach einer entsprechenden Offenbarung Imam Ali (a.) sich in das Bett des Propheten (s.) zu legen, während er selbst unbemerkt das Haus verließ. Ali konnte den Angriff abwehren. Nie wieder hat sich ein Mann in das Bett des Propheten Muhammad (s.) an seiner statt legen dürfen.
Nach der Auswanderung bei der so genannten Verbrüderung zwischen Auswanderer und einheimischen Helfer sollte jeder einheimische Helfer sich einen Auswanderer zum Bruder nehmen. Es gab nur eine Ausnahme: Nur der Propheten Muhammad (s.) nahm sich Imam Ali (a.) zum Bruder, die ja beide Auswanderer waren.
Später heiratet Imam Ali (a.) die Tochter des Propheten Muhammad (s.) Fatima (a.). Aus der Ehe entstammen die späteren Imame Hasan (a.) und Husain (a.) sowie Zainab und Umm Kulthum.
Weil auch eine spätere Tochter Imam Alis mit einer seiner späteren Ehefrauen ebenfalls Fatima hieß, wurde er auch der Mann der drei Fatimas genannt: Mutter, Ehefrau und Tochter.
Imam Ali (a.) war der Held vieler Schlachten zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s.). Mit Ausnahme des Feldzuges nach Tabuk, wo er den Propheten Muhammad (s.) in Medina vertreten sollte, nahm er an allen Schlachten und Feldzügen teil. Niemals sonst hat irgendjemand den Propheten Muhammad (s.) in seiner Heimatstadt zu seinen Lebzeiten in allen Lebensbereichen vertreten dürfen.
In der Schlacht von Badr gehörte er zu den drei Vorkämpfern. Nach damaliger Kampfart traten drei der tapfersten Krieger aus Mekka zum Einzelkampf vor, und Ali tötete zwei von ihnen:
Walid und Utbah. Die Mekkaner verloren dadurch den Mut und verloren die Schlacht.Imam Alis (a.) Schwert mit zwei Spitzen Dhu'l-Fiqar erlangte durch ihn großen Ruhm. Auf dem Schlachtfeld von Uhud stand Imam Ali tapfer als Schutz vor dem Propheten Muhammad (s.) und rette ihm das Leben, als viele Gefährten sich schon mutlos abgewandt hatten und einige auch die Behauptung verbreitete, er sei bereits getötet. Seine Beteiligung war auch maßgeblich für die Erfolge bei der Grabenschlacht und in Chaibar.
Kurz vor seinem Ableben erneuerte Propheten Muhammad (s.) seinen Auftrag für die Nachfolgerschaft durch Imam Ali (a.) in der berühmten Rede von Ghadir Chum.
Nach dem Ableben des Propheten Muhammad (s.) führte Imam Ali (a.) die rituelle Vollkörperreinigung des Verstorbenen an ihm durch. Währenddessen und in seiner Abwesenheit entschieden sich einige Gefährten in Sakifa für Abu Bakr als ersten Kalifen. In der Zeit jenes Kalifats wurde seine Frau Fatima (a.) widerrechtlich enteignet und erlag einem schweren Unfall nach einer Attacke auf sein Haus. Er selbst verbrachte gute sechs Monate in völliger Zurückgezogenheit damit, den Heiligen Qur'an in Buchform zusammen zu stellen. Dabei hatte er neben der unter allen Muslimen bekannten Zusammenstellung auch eine eigene Zusammenstellung fertig gestellt, in der alle Verse in der Reihenfolge ihrer Offenbarung aufgelistet waren, welche unter dem Namen Mushaf Ali bekannt wurde.
Nach Ermordung des dritten Kalifen Uthman ibn Affan wurde Imam Ali der vierte Kalif der Muslime. Da er einige Privilegien für einige Gefährten, welche die früheren Kalifen eingeführt hatten, wieder abschaffte, wurden ihm gleich mehrere innerislamische Kriege entfacht, darunter die Kamelschlacht durch Aischa bint Abu Bakr, die Schlacht von Siffin und die Schlacht gegen die abtrünnigen Chawaridsch. Der eigentlich nur ihm zustehende Titel "Befehlshaber der Gläubigen" wurde auch von anderen Kalifen genutzt und damit missbraucht.
Am Ende eines opferreichen Lebens wurde am er 19. Ramadan 40 n.d.H., in der ersten der Nächte der Bestimmung bei der Niederwerfung in der Moschee von Kufa hinterrücks erstochen und starb am 21. Ramadan 40 n.d.H. in der zweiten der Nächte der Bestimmung. Er ist 63 Jahre alt geworden und starb im selben Alter, in dem der Prophet (s.) starb. Sein Sohn und Nachfolger im Imamat Imam Hasan (a.) übernahm seine Waschung. Er wurde in Nadschaf beigesetzt.
Prophet Muhammad (s.) hat einstmals gesagt:
"Ich bin die Stadt des Wissens und Ali ist das Tor dazu"
Dieses besondere Wissen spiegelte sich u.a. auch in seinen Wundern wieder, darunter das Felsenwunder.
Zahllose wertvolle Reden und Texte von ihm sind heute noch erhalten, wie sein Abkommen mit Christen, sein Regierungsauftrag an Malik al-Aschtar oder das Bittgebet von Kumail. Eine sehr umfangreiche Sammlung seiner Reden und Schriften ist in dem Werk Nahdsch-ul-Balagha zusammengefasst.
Imam Ali hatte insgesamt 27 Kinder; außer den vier bereits erwähnten Kindern Fatimas (a.) hatte noch 23 mit folgenden Frauen, die er nach dem Ableben Fatimas (a.) geheiratet hatte: Umm Habib bint Rabia, Umm al-Banin, Laila bint Masud al-Darimi, Asma bint Umais, Umm Said bint Urwa, Umama bint Abi al-Asi ibn al-Rabi ibn Abd, Chaula bint Dschafar ibn Qais ibn Maslama, Mahyat bint Imru al-Qais ibn Adi al-Kalbi sowie weiterer Frauen.
Die Kinder werden bei den jeweiligen Frauen erwähnt. Eine Reihe seiner Kinder sind am Tage Aschura zusammen mit ihrem Bruder väterlicherseits Imam Husain (a.) Märtyrer geworden, darunter die vier Söhne von Umm al-Banin.
Quelle: http://www.imamali.de/biografie.htm
21. März - Newruz | Geburtstag des Imam Ali (a.s.)
Der 21. März ist für die Aleviten und Bektaschiten ein besonderer Tag. Als Geburtstag von dem ersten Imam der zwölf Imame Ali bin Abu Talib nimmt dieser Tag den Status eines Feiertages ein.
Aber nicht nur das. Laut alevitischer Tradition ist Newruz ausserdem der Tag, an dem:
Ein Bektashi Baba namens Hüsnü Baba brachte mit einer sogenannten Nevrûziyye (Gedicht, welches den Tag Newruz behandelt) zum Ausdruck, dass der Qur'ân an jenem Tage zum ersten Male dem Propheten (s.a.a.) offenbart wurde:
An jenem Tag werden bei Aleviten und Bektashiten (bei Bektashiten ist es eher rituell) besondere Traditionen gepflegt.
Z.B. werden die Mausoleen von Heiligen besucht. Es werden Festmähler gedeckt.
Gräber von Familienangehörigen und Bekannten werden besucht, und Gebete gesprochen. Streitigkeiten werden geschlichtet etc.
Es werden das Gottesritual Ayn'ul Jam (tr.: Cem Ayin-i) durchgeführt. Hier sagt der Baba u.a. folgenden Gulbang (Rosenruf) während der Zeremonie aufsagt:
"Bism-i Sah, Allah Allah!
Nevruz-u Sultan, mevlud-u Shâh-i Merdan... Sipas-u shukr-u Yezdan, Tulû-u afitâb-i cihan,
burak-i nâr-u asiman, eid-el-eyyam-u nishan. Surûr-u ihvan wa ahl-u iman, hurrem-u shâd-u handân.. Bezm-i cemi'i ahlullah kushâde-i meydan, ijra-i erkan, kulli yawm'in huwa fi shân.."
Zu guter Letzt' ein paar Ahadith aus Bihar'ul Anwâr. Von Imam Ja'far as-Sadiq (a.s.) wurde überliefert, dass am Newruz:
Imam Ja'far (a.s.) sprach: "Oh Mualla! Am Tage des Newruz nimmt Gott die Versprechungen/festen Zusagen (ahit) der Menschen an, Gott nichts beizugesellen; an Ihm, Seinen Propheten, Seinen Hujjah' und an Seine Aimma'zu glauben. An jenem Tag erschien zum ersten Male die Sonne.
Dies (Newruz) ist unser Tag und der unserer Anhänger (Shia). Diesen Tag haben die Acem (Nicht-Araber) weiter getragen, ihr (Araber) jedoch habt ihn vergessen..." (Muhammad ar-Risheri "Mizan'ul Hikmah" Vol.2, S.2197)
(Ahadith wurden von mir vom Türkischem ins Deutsche sinngemäss übersetzt)
Aber nicht nur das. Laut alevitischer Tradition ist Newruz ausserdem der Tag, an dem:
- Gott das Universum erschuf
- Adam (a.s.) erschaffen wurde
- Adam und Eva sich am Arafat wieder trafen
- Noah (a.s.)'s Arche strandete
- Yusuf (a.s.) vom Brunnen befreit wurde
- Moses (a.s.) bei der Flucht vor dem Pharao das (Rote) Meer teilte
- Yunus (a.s.) aus dem Bauche des Fisches entkam
- Als Gott den Menschen erschuf, die Sterne im Zeichen des Widder's standen, und den Sternen befahl zu rotieren
- Der Prophet (s.a.a.) am jenem Tage zu Nubuwwah berufen wurde
- Imam Ali (a.s.) in der Kaaba geboren wurde
- Die Ehelichung von Imam Ali (a.s.) Und Fatima'tu Zehra (s.a.) stattfand
Ein Bektashi Baba namens Hüsnü Baba brachte mit einer sogenannten Nevrûziyye (Gedicht, welches den Tag Newruz behandelt) zum Ausdruck, dass der Qur'ân an jenem Tage zum ersten Male dem Propheten (s.a.a.) offenbart wurde:
"Geldi dünyaya bu dem lütf-ü adâletle Ali
Nûra gark oldu heman arz-ü semavât-ü celi
Cümlece ins ile cinn yüz sürüp dedi belî
Ehl-i Islama bugün vahy ile Kur'an geldi"
(ungefähre bzw. sinngemässe Übersetzung)
An diesem Tag kam Ali durch die gerechte Gunst (Gottes) zur Welt,
Erde und Himmel versanken sofort im Licht (nûr),
Alle Menschen und Jinn sagten erneut "belî",
Den Muslimen wurde heute der Qur'ân offenbart.
Nûra gark oldu heman arz-ü semavât-ü celi
Cümlece ins ile cinn yüz sürüp dedi belî
Ehl-i Islama bugün vahy ile Kur'an geldi"
(ungefähre bzw. sinngemässe Übersetzung)
An diesem Tag kam Ali durch die gerechte Gunst (Gottes) zur Welt,
Erde und Himmel versanken sofort im Licht (nûr),
Alle Menschen und Jinn sagten erneut "belî",
Den Muslimen wurde heute der Qur'ân offenbart.
An jenem Tag werden bei Aleviten und Bektashiten (bei Bektashiten ist es eher rituell) besondere Traditionen gepflegt.
Z.B. werden die Mausoleen von Heiligen besucht. Es werden Festmähler gedeckt.
Gräber von Familienangehörigen und Bekannten werden besucht, und Gebete gesprochen. Streitigkeiten werden geschlichtet etc.
Es werden das Gottesritual Ayn'ul Jam (tr.: Cem Ayin-i) durchgeführt. Hier sagt der Baba u.a. folgenden Gulbang (Rosenruf) während der Zeremonie aufsagt:
"Bism-i Sah, Allah Allah!
Nevruz-u Sultan, mevlud-u Shâh-i Merdan... Sipas-u shukr-u Yezdan, Tulû-u afitâb-i cihan,
burak-i nâr-u asiman, eid-el-eyyam-u nishan. Surûr-u ihvan wa ahl-u iman, hurrem-u shâd-u handân.. Bezm-i cemi'i ahlullah kushâde-i meydan, ijra-i erkan, kulli yawm'in huwa fi shân.."
Zu guter Letzt' ein paar Ahadith aus Bihar'ul Anwâr. Von Imam Ja'far as-Sadiq (a.s.) wurde überliefert, dass am Newruz:
- ...Noah's Arche am Berge von Judi strandete (vol.11, s.342) ...Abraham (a.s.) die Götzen seines Stammes zerschlug (vol.12, s.43) ...Der Sieg Hz.Ali's über die Kharidschiten stattgefunden hat(vol.33, s.404) ...Ali (a.s.) auf die Schultern des Propheten (s.a.a.) stieg, um die Heilige Kaaba von den Götzen der Quraysh zu bereinigen (vol.38, s.86) ...al-Mahdi erscheinen wird (vol.52, s.276)
Imam Ja'far (a.s.) sprach: "Oh Mualla! Am Tage des Newruz nimmt Gott die Versprechungen/festen Zusagen (ahit) der Menschen an, Gott nichts beizugesellen; an Ihm, Seinen Propheten, Seinen Hujjah' und an Seine Aimma'zu glauben. An jenem Tag erschien zum ersten Male die Sonne.
Dies (Newruz) ist unser Tag und der unserer Anhänger (Shia). Diesen Tag haben die Acem (Nicht-Araber) weiter getragen, ihr (Araber) jedoch habt ihn vergessen..." (Muhammad ar-Risheri "Mizan'ul Hikmah" Vol.2, S.2197)
(Ahadith wurden von mir vom Türkischem ins Deutsche sinngemäss übersetzt)
Rabi ul-Awwal | Geburtstagsmonat des Propheten Muhammed (s.a.a.) und Imam Ca'fer as-Sadiq (a.s.)

Der Rabi al-Awwal ربيع الاو ist der dritte Monat im islamischen Kalender. Neben der Auswanderung des Propheten (s.) von Mekka nach Medina (622 n. Chr.), das Beginn des Imamat's von Imam Mahdi (a.f.), der Heirat von Muhammed (s.) und Chadidscha, und anderen Ereignissen, sind die Geburtstage von Muhammed (s.) und dem sechsten Imam der 12 Imame, nämlich Ca'fer as-Sâdiq (a.s.) zentrale Ereignisse, die in diesem Monat seitens Muslime wahrgenommen werden.
Da die genauen Daten für den Geburtstag des Propheten variieren zwischen zwei Tagen: 12. Rabi al-Awwal seitens der sunnitischen Sichtweise, während die schiitische Schule den 17. Tag jenen Monats als den Geburtstag des Propheten Muhammed (s.) akzeptiert.
Nichtsdestotrotz, die Spanne zwischen den beiden Tagen wird als "Einheitswoche der Muslime" gefeiert.
Es wäre auch nutzlos, sich um den genauen Geburtstag des Propheten sich Gedanken zu machen, während das Siegel der Propheten spricht:
"Ich war ein Prophet, als Adam zwischen Lehm und Wasser war."
Imam Ca'fer (a.s.) ist der Großenkel des islamischen Propheten und zugleich von Imam Ali (a.s.), welcher i.d.R. als Vetter, Schwiegersohn und vierter Kalif bekannt ist.
Imam Ca'fer, der den Beinamen "der Treue" erhielt, wurde in Medina geboren. Sein Imamat dauerte 34 Jahre, um genauer zu sein, während des Machtwechsels der Stamm der Umayyaden und Abbasiden. Diesen Machtvakuum nutzter er aus, wo Gelehrte ausbildete. Diesbezüglich ist der Ausspruch des Gelehrten Abu Hanifa bekannt, der auch ein Schüler Imam Sâdiq's gewesen ist: "Wären die zwei Jahre bei Imam Ca'fer nicht gewesen (die ich verbrachte), so wäre Numan bin Thabit (Abu Hanifa's eigentlicher Name) zu Grunde gegangen."
Ein bekannter Ausspruch, welcher in der schiitischen Hadith-Sammlung "al-Kâfî" geschrieben steht, Imam Sâdiq's ist:
"Meine Überlieferung ist die Überlieferung meines Vaters; die Überlieferungen meines Vaters sind die Überlieferungen meines Großvaters; die Überlieferungen meines Großvaters sind die Überlieferungen vonAli bin Abu Talib, dem Fürsten der Gläubigen; die Überlieferungen von Ali, dem Fürsten der Gläubigen sind die Überlieferungen des Gesandten Gottes (s.), und die Überlieferungen des Gesandten Allahs (s.) sind die Rede Gottes, des Allmächtigen und Erhabenen."
Die Aleviten sehen jedoch in Imam Ca'fer (a.s.) keinen rationalen Rechtsgelehrten, sondern vielmehr einen mystischen Meister (Murshid), der das Erbe Muhammed's (Verâset-i Muhammediyye) im Sinne von Gotteserkenntnis trägt.
“Çün bana keşf etti Cafer ene’l-hak sırrını”' - "Somit offenbarte mir Imam Ca'fer das Geheimnis des Anâ'l Haqq." lautet ein Ausspruch des Dichters Virâni (16 Jhd.), welcher in Alevî-Bektashî Kreisen sehr gerne zitiert wird.
Um wieder zurück zu Muahmmed (s.) zu kommen:
Neben dem Konsens das Siegel der Propheten zu sein, kennen die Alevî-Bektaschiten in Muhammed auch einen kosmischen Wesen das Licht Muhammed's (Nûr-u Muhammed)
Das Gedicht von Teslim Abdal (18.Jhd.) zeigt die zentrale Verehrung des Propheten Muhammed's (s.) als einen tugendhaften, sündenlosen Menschen, der als Prototyp des "Vollkommenen Menschen" beispeilhaft ist.
Canım kurban olsun senin yoluna
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Söylenirsin cümle alem dilinde
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Sen bir peygambersiz şeksiz gümansız
Sana inanmayan dinsiz imanız
Teslim Abdal neyler dünyayı sensiz
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Söylenirsin cümle alem dilinde
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Sen bir peygambersiz şeksiz gümansız
Sana inanmayan dinsiz imanız
Teslim Abdal neyler dünyayı sensiz
Adı güzel kendi güzel Muhammed
Ungefähre Übersetzung:
Mein Leben sei dir zu Ehren
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;
Gepriesen bist du in aller Welt
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;
Ohne Zweifel bist du ein Prophet Gottes
Und an Dich nicht zu glauben ist Unglauben
Was für einen Wert soll die Welt denn für Teslim Abdal haben.
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;
Gepriesen bist du in aller Welt
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed;
Ohne Zweifel bist du ein Prophet Gottes
Und an Dich nicht zu glauben ist Unglauben
Was für einen Wert soll die Welt denn für Teslim Abdal haben.
Dein Name ist schön; du bist schön,
Oh, Mohammed
Gedanken sind nicht mehr frei - US-Forscher blicken einander per Scanner ins Gehirn
Paris, 6. März (AFP) - Hirnforschern aus den Vereinigten Staaten ist eine Entwicklung gelungen, die sich nach Science-Fiction-Film anhört: Die Wissenschaftler entwickelten ein computergestütztes Gerät, das zeigen kann, was andere sehen. Ärzte könnten diese Technik vielleicht einmal nutzen, um Hirnschäden bei Schlaganfallpatienten oder Altersschwachsinn zu untersuchen, erklärte US-Forscher Jack Gallant von der kalifornischen Universität Berkeley am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Und Querschnittsgelähmte könnten möglicherweise per Fernbedienung bestimmte Geräte bedienen, indem sie eine Reihe von Bildern vor ihrem geistigen Auge ablaufen ließen. #
Für ihre Entwicklung gingen die Wissenschaftler zum Selbstversuch über. Zwei von ihnen ließen per Magnetresonanzverfahren ihre Gehirnströme messen, während sie rund 1700 verschiedene Bilder ansahen, von Blumen und Bäumen über Pferde bis zu Gebäuden.
Der Scanner zeichnete die Aktivität auf, die in den verschiedenen Bereichen des Gehirns entstand. Im Anschluss sahen die beiden Forscher sich 120 neue Bilder an, bei denen die Gehirnströme n
och nicht gemessen waren. Mit den Daten, die der Scanner bei den vorigen Bildern gespeichert hatte, und den Daten, die die Wissenschaftler jetzt im Gehirn ihrer Kollegen maßen, suchte der Computer das Bild, das am nächsten herankam.
och nicht gemessen waren. Mit den Daten, die der Scanner bei den vorigen Bildern gespeichert hatte, und den Daten, die die Wissenschaftler jetzt im Gehirn ihrer Kollegen maßen, suchte der Computer das Bild, das am nächsten herankam. Bei einem der beiden Wissenschaftler sei dies bei 92 Prozent der Bilder genau gelungen, beim anderen bei 72 Prozent.
Es sei wie bei einem Zauberer, der einen Zuschauer zufällig eine Karte aus einem Stapel ziehen lasse und dann herausfinden könne, welche Karte es sei, erklärte Gallant. Der Zuschauer ziehe heimlich eine Karte und lasse dann per Scanner messen, was in seinem Gehirn vor sich geht, während er sie anschaue.
In den Computer sei zuvor eingespeist worden, was für Gehirnströme bei allen einzelnen Karten aus dem Stapel entstehen. Auf dieser Grundlage suche der Computer nach dem passenden Bild. Die Studie sollte am Donnerstag in der britischen Fachzeitschrift "Nature" erscheinen.
Alevî-Bektaschi Nefes mit "american slang"
Çalap nurdan yaratmış canını Muhmmed'in
Aleme rahmet saçmış adını Muhammed'in
Dostum demiş yaratmış hem onun kaydın yemiş
Ümmetten yana komuş yönünü Muhammed'in
Muhammed bir denizdir alemi tutup durur
Yetmiş bindir peygamber gölünde Muhammed'in
Dünya malın tutmamış hiç emanet artmamış
Terzi biçip dikmemiş donunu Muhammed'in
Tanrı arslanı Ali sağında Muhammed'in
Hasan ile Hüseyin solunda Muhammed'in
Yılda yetmiş bin hacı her biri niyet eder
Varır ziyaret eder nurunu Muhammed'in
Yunus Emre'm aşıkdır eksiklidir miskindir
Her kim yemez mahrumudur honını Muhammed'in
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