Gott als ein Sein zu akzeptieren, Welcher keinen Teilhaber hat, bedeutet auch zwangsläufig zu akzeptieren, dass es keine weitere Exekutive gibt ausser Ihm.Was der Schöpfung übrigbleibt ist nichts weiteres als eine Teilnahme an Seiner Aktivität.
Wir hatten im ersten Teil versucht darzulegen, dass Gott die Menschen an Seiner Schöpfung teilhaben lässt. Als Beispiel sei hier der edle Vers erwähnt:
Allah sendet Segnungen auf den Propheten und Seine Engel beten für ihn. O die ihr glaubt, betet (auch) ihr für ihn und wünschet ihm Frieden mit aller Ehrerbietung.[33. Sure : 56]
Gott als die Quelle der Praxis ladet den Menschen ein, an dieser Praxis teilzunehmen. Die Segnungen, die der Gläubige auf den Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm und seiner Ahl al-Bait) ist wie folgt:
Allahumma salli 'alâ Muhammad wa alihi Muhammad! D.h., "Oh Herr, segne Muhammad und seiner Familie!" Wieso bittet der Mensch nun wiederrum Gott um die Ausführung der Segnungen? 1. Anwort: Der Mensch ist nicht in der Lage Muhammed zu segnen, genau wie der Prophet Gott nicht zu Dessen vollem Wert preisen konnte. Andere Antwort in "unserem Sinne": Der Bekta
schi akzeptiert Gott als den Imam, an Dem er sich beim Gebet anschliesst. Im Islam ist das Gemeinschaftsgebet 27fach wertvoller als das individuell verrichtete Ritualgebet. Das Gemeinschaftsgebet ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass ein "Vorbeter" das Gebet leitet und die Gemeinschaft sich ihm anschliesst. Der Imam in seiner wahrhaftigen Eigenschaft und Stellung ist derjenige, der die Menschen (durch die Aufhebung aller Schleier mit der Eröffnungspreisung [takbirat-ul-ihram]) zu Gott bringt.Um abschliessend auf das Salawat zu kommen, so sei folgende Überlieferung von Fürst der Gläubigen Ali b. Ab Talip [a.s.] zitiert:
إذَا كانَتْ لَكَ إلَى اللهِ سُبْحانَهُ حاجَةٌ فَابْدأ بِالصَّلاةِ عَلَى النَّبي (ص) ثُمَّ اسْألِ اللهَ حَاجَتَكَ، فَإنَّ اللهَ تَعالى أكْرَمُ مِنْ أنْ يُسْأَل حَاجَتَينِ فيَقْضِيَ إحديهُما وَيَمْنَعَ الأُخرى
Sinngemäss: Bevor Du Gott dem Erhabenen um etwas bittest, so sende zuerst Segnungen auf den Propheten flehe dann zu Gott. Denn Gott ist zu großherzig, als dass Er einen Wunsch gelten lässt während Er den anderen Wunsch verwehrt.
(siehe Gurer'ul-Hikem, Hadith 4149)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen